Spätestens als Google für schlappe 1,6 Mrd Dollar die Videoplattform Youtube gekauft hat, hat es bei jedem Journalisten geklingelt – “Web 2.0” ist nicht nur eines der vielen hohlen Buzzwords der New Economy, sondern zumindest ein semantischer Hoffnungsträger der Internetwirtschaft (nicht zu vergessen: Youtube war weit davon entfernt, sich finanziell tragen zu können, bevor die Google-Boys angeklopft haben). Zwar haben sich Spiegel, Focus und Co in den vergangenen Monaten sogar in ihren Titelgeschichten mit der zweiten Phase des Internet beschäftigt (siehe auch die ecolot-Auswertungen der Wirtschaftsmagazine im Oktober 2006). Doch offenbar damit wenig Leser gefunden. Nach einer Umfrage der Hamburger PR-Agentur ZPR kennen nur 6% der Internetnutzer den Begriff Web 2.0, nur 3% betreiben einen Weblog, immerhin 9% lesen Weblogs, und 14% laden sich Podcasts herunter (hier eine Zusammenfassung der Studie von de.internet.com).
Doch gerade weil es sich bei Web 2.0 nicht nur um Wortgeklingel handelt, seien wichtige Informationsquellen noch einmal genannt:
Hier der Vortrag des Verlegers und Begrifferfinders Tim O’Reilly “What is Web 2.0?”
Hier der Eintrag von Wikipedia und hier das Schaubild zum Thema.
Hier ein “Lexikon für Medienmacher” von Peter Turi, das die wichtigsten Begriffe erklärt.



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