Was geht ab in Namibia?

ecolot.de guckt sich um in der großen bunten Wirtschaftswelt und schaut dahin, wo der Blick der Wirtschaftspresse selten hinfällt. Zum Start der neuen Serie schlendern wir mit dem Namibia Economist über eine Leistungsschau der Wirtschaft von Walvis Bay (Foto: Google Earth), sehen Namibias erstes 5-Sterne-Hotel entstehen und hören von fantasievollen Theorien über die September-Unruhe an den Finanzmärkten.

> Auf der Leistungsschau Walvis Bay SME Expo haben die Reporter des Namibia Economist in die leuchtenden Augen der örtlichen Honoratioren geblickt. Besonders beeindruckt waren sie von der Begeisterung des angesehenen Geschäftsmanns John Savva (bekannt geworden u.a. als Sponsor eines internationalen Volleyball-Turniers, das 2002 die Mannschaft des Deutschen Turn und Sportbundes gewann, hier). Savva ist derzeit Chairman der örtlichen Indusrtie- und Handelskammer und schwärmte bei seinem Besuch der Walvis Bay Expo vor allem von dem Unternehmen Izani Sportswaer aus Swakopmund. “Savva sagte, er habe noch nie eine so kleine Firma gesehen, die Sportbekleidung für den Export produziert”, berichtet der Namibia Economist. Die Firma der Eheleute Danie and Marietjie Grobler kleidet unter anderem die Angel-Nationalmannschaften von England und Südafrika ein.

> Bis Ende des Jahres soll Namibia sein erstes 5-Sterne-Hotel bekommen. Dazu hat die Olthaver and List Group, einer der größten Konzerne des Landes, zu dem unter anderem die Namibia Brewery gehört, ein Joint Venture mit Kempinski Hotels gegründet. Als erstes soll die Mokuti Lodge im Etosha Park auf 5-Sterne-Niveau aufgerüstet werden. Im kommenden Jahres sollen neue Nobelherbergen in Windhoek, Swakopmund und am Chobe River entstehen (hier der Bericht).

> Daniel Steinmann schreibt in einem Editorial, dass die Beobachtung der Märkte derzeit eine recht stumpfsinnige Angelegenheit sei. Auch die US-Subprime-Krise bringt ihn nicht aus der Ruhe, denn schließlich sei die ja auch schon wieder so gut wie vorbei. “Aber der September liegt ja noch vor uns und aus irgendeinem merkwürdigen Grund ist das oft ein Monat voller Aufregung an den Finanzmärkten”, schreibt Steinmann. “Ich habe schon viele fantasievolle Theorien darüber gehört, warum der September eine solche Achterbahnfahrt ist. Manche glauben sogar, es hänge mit den Sternen zusammen.” Allzu sehr beunruhigt ihn aber auch das nicht: “Abgesehen von meinem Aberglauben über den September denke ich, dass das südliche Afrika bis 2010 eine Phase relativer Stabilität erleben wird (außer natürlich unserem geschätzten Nachbarn Zimbabwe).”

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