Ein erstaunliches Phänomen in der aktuellen Medienlandschaft ist die Affenliebe der Zeit zu den Hartz-Gesetzen. In dieser Woche trauert sie mit einer Todesanzeige für Hartz IV auf der Titelseite wie um einen alten Freund – und vergisst in ihrem vorauseilenden Kummer ihre Qualitäten.
Wenn – was gelegentlich vorkommt – jemand zu erkennen gibt, dass er die Zeit nicht besonders schätzt, tut er das meist mit mildem Spott. Die bildungsbürgerliche Betulichkeit und der Hang zum Gutmenschentum, die der Hamburger Wochenzeitung nicht ganz zu Unrecht nachgesagt werden, gehen zwar manchen Zeitgenossen auf die Nerven, reizen aber kaum zu wilden Wutausbrüchen. weiter …



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