Ab und zu besinnt sich der FAZ-Wirtschaftsteil der Wurzeln des christlichen Abendlandes. Dann macht er sich Gedanken über den Zusammenhang zwischen Religion und Wirtschaft. Das ist oft recht interessant, aber wenn unser Herr Jesus im Himmel gelesen hat, was ausgerechnet in der Weihnachtsausgabe zu diesem Thema stand, hat er mit Sicherheit die nächstgelegene Wolke vollgekotzt.
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Archive für Dezember, 2007
Letzte Woche hat Capital einen richtig guten Witz gemacht: Das Magazin fragte Manager, was sie von der Politiker-Debatte über unverschämte Managergehälter halten. Überraschendes Ergebnis: 73% der Befragten “verbitten sich jegliche politische Einmischung”. Dabei rettet politische Einmischung einem von ihnen gerade das Gesicht, wenn nicht sogar den Hals: Springer-Chef Mathias Döpfner.
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Sie hat es wieder geschafft: An Naomi Klein, Ikone der Globalisierungskritik seit “No Logo“, kommt keiner vorbei, der auf den Fluren der Wirtschaftsinstitute, in gesellschaftspolitischen Debatten oder auch nur auf der Party des Nachbarn mitreden will. Denn mit ihrem Buch “Die Schockstrategie” (S. Fischer Verlag) hat Klein den Verfechtern des freien Marktes eine “wütende Kriegserklärung” entgegengeschleudert.
Naomi Klein, die neue Jeanne d’Arc der Anti- Globalisierungsbewegung, im Kampf gegen die transnationale, liberale Wirtschaftsmacht? Immerhin, das mehrere hundert Seiten dicke (und dementsprechend schwere) Buch hat auch inhaltlich Schlagkraft. weiter …
Es ist oft nicht leicht, an das Gute im Juristen zu glauben. Und dadurch, dass man – wie der Autor dieser Zeilen – selber einer ist, wird es erstaunlicherweise nicht leichter. Das Urteil des OLG Frankfurt allerdings, das diese Woche im Rechtsstreit der FAZ und der Süddeutschen gegen den Perlentaucher ergangen ist, hilft schon enorm.
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ecolot.de guckt sich um in der großen bunten Wirtschaftswelt und schaut dahin, wo der Blick der Wirtschaftspresse selten hinfällt. Da der zuständige Redakteur weder des Französischen noch des Flämischen mächtig ist, halten wir uns diesmal an das schmale Angebot deutschsprachiger Publikationen aus unserem Nachbarland: Wir lassen mit dem debelux journal den Handel hochleben, sorgen uns mit dem GrenzEcho um das Verbrauchervertrauen, schauen aber doch recht optimistisch auf 2008. Schließlich zittern wir ganz speziell um die Walhorner Wirtschaft. weiter …
Eigentlich wollte ich meiner Kolumne in dieser Woche den Titel “Kopf auf Holz” geben und sie folgendermaßen beginnen: Wenn es bei einem Zusammenstoß zwischen einem Kopf und einem Kommentarthema hohl klingt, liegt das nicht zwangsläufig am Kopf. Ein schönes Beispiel dafür ist die aktuelle Diskussion über unverschämte Managergehälter.
Nun lehrt aber die Erfahrung, dass ein Text im Internet ungefähr 87.000-mal öfter gelesen wird, wenn ein Kraftausdruck in der Überschrift vorkommt. weiter …
ecolot.de guckt sich um in der großen bunten Wirtschaftswelt und schaut dahin, wo der Blick der Wirtschaftspresse selten hinfällt. Anlässlich des EU-Afrika-Gipfels schauen wir nach Nigeria: Wir lassen uns vom East African Standard erklären, was dort als nächstes passieren muss und blicken in die leuchtenden Augen koreanischer Afrika-Investoren. Mit Business Day bewundern wir die großen Pläne der nigerianischen Regierung – bevor BBC News uns auf den öl- und blugetränkten Boden der Tatsachen zurückholt.
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Warum erscheint diese vermaledeite Kolumne schon wieder erst samstags? In dieser Woche handelt es sich bei der Verzögerung um einen Akt der Solidarität mit allen Sozialhilfe-Empfängern. Von denen hat der ex-grüne Borderlibrale Oswald Metzger (hier sein Parteiaustritt vorbildlich dokumentiert im vanityfair.de-Spotlight) gesagt, sie sähen “ihren Lebenssinn darin, Kohlenhydrate oder Alkohol in sich hineinzustopfen (wer’s nicht glaubt: hier in der Meldung von focus.de). Ich habe deshalb den Freitagabend demonstrativ damit verbracht, Kohlenhydrate und Alkohol in mich hineinzustopfen und damit gezeigt, dass das – zumindest für einen Freitagabend – als Lebenssinn vollkommen ausreicht. Das hat er nun davon.
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