Archive für März, 2008

Wirtschaftswache: 54, 74, 90, 2010

Der Zusammenhang zwischen der Entwicklung des deutschen Fußballs und dem Wohlergehen des ganzen Landes ist seit langem bekannt. 1954 beendete bekanntlich das “Wunder von Bern” die Nachkriegszeit und löste das Wirtschaftswunder aus. 1990 ermöglichte der Gewinn der Weltmeisterschaft die Wiedervereinigung. Aber nie waren die Parallelen zwischen Fußball und Echtleben so auffällig wie heute.
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Wirtschaftswache: Zeitunglesen macht doof

Wenn derselbe Unsinn wieder und wieder in der Zeitung steht, wird er dadurch nicht richtiger. Aber populärer. Deshalb ist es leider nicht egal, dass zum fünften Geburtstag der sogenannten Agenda 2010 blattauf, blattab die Formel nachgebetet wird, der gegenwärtige Wirtschafts- und Arbeitsmarktaufschwung sei das Ergebnis von Gerhard Schröders Reformpolitik (wie hier in der Süddeutschen).
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Wer braucht (noch) die deutsche Autoindustrie?

becker_ausgebremst.bmpZu groß, zu teuer, zu umweltschädlich: Als im Februar 2007 der britische Economist den deutschen Autoherstellern prophezeite, mit ihrem Hang zu üppig ausgestatteten Modellen dem Untergang geweiht zu sein, ging ein Aufschrei durch Autoland Deutschland. Doch die Kritik an unserer so erfolgreichen Vorzeigeindustrie ist berechtigt: In seinem Buch “Ausgebremst” (Econ) liefert Helmut Becker eine Fülle an Beweisen, die jedem noch halbwegs an deutsche Wertarbeit glaubenden Autofahrer Schames-, besonders aber Zornesröte ins Gesicht treiben dürften.
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Wirtschaftswache: Bessere Italiener

Die Feuilletons der großen deutschen Zeitungen lieben es, gelegentlich einen tiefen Blick in die Seele der Deutschen zu werfen. Der Wirtschaftspresse geht das deutsche Wesen dagegen in aller Regel an der U4 vorbei. Dabei hätte gerade sie derzeit allen Grund, sich zu wundern: über die neue Rauf- und Rauchlust der früher so disziplinierten Deutschen.
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Wirtschaftswache: Döpfners Welt

Einen der merkwürdigsten Kommentare zum aktuellen Wirtschaftsgeschehen hat diese Woche Springer-Chef Mathias Döpfner in einem unglaublich langen Interview in der Zeit abgeliefert. Dass der Herr der Bild-Zeitung ein merkwürdiges Welt/Bild haben müsse, ahnte man ja immer schon. Was es aber dann im Zeit-Interview zu lesen gab, war in seiner Verschrobenheit dann doch bemerkenswert.
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Internationale Wirtschaftsnachrichten