Juristen glauben oft, dass sie alles können. Das ist natürlich Quatsch. In Wirklichkeit können Ökonomen alles. Oder zumindest über alles etwas sagen. In der vergangenen Woche hat zum Beispiel das Kölner Institut der deutschen Wirtschaft (IW) eine Beurteilung der Bildungspolitik in verschiedenen Bundesländern vorgelegt. Da fragt man sich doch: Schreiben die demnächst auch Konzertkritiken? Und was soll aus all den abgenutzten Fußballprofis werden, wenn das IW demnächst bei Premiere den letzten Bundesligaspieltag kommentiert?
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Archive für Mai, 2008
Was für eine Verschwendung, dass man als täglich spamüberfluteter E-Mail-Leser kaum noch auf die Inhalte der oft direkt in den Abfalleimer verschobenen Junk-Mails achtet. Wahre Poesie verbirgt sich dort gelegentlich. Oder ziemlich komische Geschichten, wie die des Kollegen Michael Steve (den Namen habe ich geändert), der mir 2,6 Millionen US-Dollar in Aussicht stellt. PS: „Spam“ heißt übersetzt „Dosenfleisch“ – war mir neu. weiter …
Man denkt ja dieser Tage oft, dass unsere Spitzenpolitiker schon schlimm sind. Aber die dumpfesten Brummen nisten immer noch in den Untiefen unserer Parteien, in stickigen Erdlöchern wie Jugendorganisationen, Kreisverbänden und den Hinterbänken der Parlamente. Und dort brüten sie manchmal den Irrglauben aus, zu Höherem berufen zu sein.
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ecolot.de stellt börsentäglich für handelsblatt.com eine internationale Presseschau zusammen, die dort gegen 11 Uhr und nachmittags auf ecolot.de veröffentlicht wird. Heute: Die internationale Wirtschaftspresse erklärt, warum die USA gerade dabei sind, ihren Supermacht-Status an Russland zu verlieren. BusinessWeek sieht in der Entwicklung des Billigautos Nano ein geniales Werk. Le Monde Diplomatique beklagt mangelnden Einfallsreichtum bei IWF und WHO. Fundstück: Dmitri Medwedew taugt nicht zum Sexsymbol. weiter …
Alle hacken auf Norbert Hansen herum. Fritz Kuhn von den Grünen zum Beispiel meint, der geplante Wechsel des bisherigen Transnet-Vorsitzenden auf den Posten des Arbeitsdirektors der Deutschen Bahn habe ein “Geschmäckle”. Also, für mich hätte die Aussicht, in Hartmut Mehdorns Dunstkreis arbeiten zu müssen, eher ein “Geschreckle”.
ecolot.de stellt börsentäglich für handelsblatt.com eine internationale Presseschau zusammen, die dort gegen 11 Uhr und nachmittags auf ecolot.de veröffentlicht wird. Heute: Die internationale Wirtschaftspresse sucht nach Auswegen aus dem weltweiten Inflations-Labyrinth. Für den Stern ist der Wechsel von Transnet-Chef Norbert Hansen in den Bahn-Vorstand eine Form der deutschen Korruption. Die Londoner Times vergleicht die maschinengleichen, visionslosen und persönlichkeitsarmen Politiker Gordon Brown und Hillary Clinton. Fundstück: Verhütung griffbereit. weiter …
Ich habe den “Tag der Arbeit” (offizielle Bezeichnung im Brunnen-Taschenkalender, meinem persönlichen Fähnlein Fieselschweif-Handbuch) aus beruflichen Gründen im schweizerischen Solothurn verbracht. Hübsches Städtchen mit erstaunlich großen Kirchen, hübscher Altstadt und renommierten Literaturtagen. Nicht gerade schmerzhaft ereignisreich. Und das war auch gut so.
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