ecolot.de stellt börsentäglich für handelsblatt.com eine internationale Presseschau zusammen, die dort gegen 11 Uhr und nachmittags auf ecolot.de veröffentlicht wird. Heute: Die internationale Wirtschaftspresse glaubt, dass Europa die Finanzkrise verschlafen und die Crashs bei europäischen Banken mitverschuldet hat. Newsweek wertet das Nein des US-Repräsentantenhauses zum US-Hilfspaket als Sieg der Demokratie. Die französische Capital porträtiert die Marketing-Ikone Brigitte Liberman. Fundstück: Hundehaufen für Olympia.
Archive für September, 2008
Ein Spielplatz, elf Uhr morgens, etwa 2023. An der Wall Street in New York erinnert nur noch ein kleines, liebevoll von einem alten Mütterchen gepflegtes Museum an die Zeit des weltumspannenden Kapitalismus, in Bayern bangt die CSU um die Fünfprozenthürde, die österreichische Regierung ist im Rahmen eines Rettungspakets von einem Konsortium aus Berlusconi und Le Pen aufgekauft worden, in Moskau sind kleine Phiolen mit wenigen Millilitern Erdöl als Halsschmuck der neueste Schrei für die Superreichen, der Besitz auf Papier gedruckter Zeitungen wird wegen der Verschwendung nachwachsender Rohstoffe streng bestraft, und nur noch eine Handvoll Ultrarechter kämpft gegen die Übernahme chinesischer Begriffe in die deutsche Sprache. weiter …
Die Geschichte der US-Finanzkrise ist schon jetzt erstaunlich reich an Kuriositäten. Die derzeit bemerkenswerteste ist das Vorleben von US-Finanzminister und Zockerretter Henry Paulson: Schließlich hat er früher an der Spitze jener Firma, die maßgeblich zum Entstehen der Kreditkrise beigetragen hat, über 16 Mio Dollar per anno verdient (siehe den Beitrag von The Nation in der ecolot.de-Presseschau). Eine weitere kuriose Episode hat sich in Zürich abgespielt – sie ist nicht ganz so spektakulär, aber aufschlussreich.
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John McCain will den Präsidentschaftswahlkampf aussetzen: Das US-Finanzsystem droht zusammenzubrechen – mit unabsehbaren Folgen für die Weltwirtschaft. Auch McCains Wahlkampfteam ist ganz krank vor Sorge. Aber nicht deshalb.
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ecolot.de stellt börsentäglich für handelsblatt.com eine internationale Presseschau zusammen, die dort gegen 11 Uhr und nachmittags auf ecolot.de veröffentlicht wird. Heute: Die internationale Wirtschaftspresse sucht nach Motiven für den Einstieg von Warren Buffett bei Goldman Sachs. Die Japan Times und Nesawissimaja Gazeta verfolgen die Tragödie der russischen Wirtschaft. Challenges sieht in der Übernahme von British Energy die erste Verstaatlichung eines ausländischen Unternehmens. Fundstück: in wenigen Schritten zum SMS-Millionär. weiter …
ecolot.de stellt börsentäglich für handelsblatt.com eine internationale Presseschau zusammen, die dort gegen 11 Uhr und nachmittags auf ecolot.de veröffentlicht wird. Heute: Die internationale Wirtschaftspresse ist ebenso gespalten über den Rettungsplan von US-Finanzminister Henry Paulson wie der US-Senat. Cinco Días zeigt, wie Santander der Bankenkrise trotzt. Die Novye Izvestija warnt vor der steigenden Inflation in Russland. Fundstück: Juristen auf den Hund gekommen. weiter …
ecolot.de stellt börsentäglich für handelsblatt.com eine internationale Presseschau zusammen, die dort gegen 11 Uhr und nachmittags auf ecolot.de veröffentlicht wird. Heute: Die internationale Wirtschaftspresse beerdigt nach der Umwandlung von Morgan Stanley und Goldman Sachs in normale Banken das Geschäftsmodell der Investmentbank. Le Monde deklariert Hedge-Fonds zu „schwarzen Löchern der Finanzwelt“. Der Daily Telegraph bezichtigt Gordon Brown marxistisch-trotzkistischer Züge. Fundstück: „Ich bin ein Computer!“ weiter …
Es ist wirklich unglaublich. Kaum zu fassen, dass diese himmelschreiende Ungerechtigkeit jahrzehntelang unentdeckt bleiben konnte. Nicht einmal eingefleischte Kämpfer für die Gleichberechtigung von Männern mit Frauen wie Bischof Mixa, Eva Herman oder die Bild-Zeitung hatten sich bisher des Themas angenommen, es wurde ignoriert, heruntergespielt, verschwiegen.
ecolot.de stellt börsentäglich für handelsblatt.com eine internationale Presseschau zusammen, die dort gegen 11 Uhr und nachmittags auf ecolot.de veröffentlicht wird. Heute: Die internationale Wirtschaftspresse zerpflückt die Pläne der US-Regierung, 700 Milliarden Dollar in die angeschlagenen US-Banken zu pumpen. Der Business Spectator beschwört das Ende von Hedge Fonds herauf. Im Spiegel schwingt EU-Kommissarin Viviane Reding die Regulierungskeule. Fundstück: Die Vorliebe der McCains für Rentnerautos. weiter …
Ganz Deutschland fragt sich ungläubig, warum die halbstaatliche KfW der insolventen Investmentbank Lehman Brothers über 300 Mio Euro hinterhergeworfen hat. Dabei ist die Sache doch sonnenklar: Die KfW-Mäuse waren Deutschlands bescheidener Solidaritätsbeitrag zur Rettung der US-Finanzbranche – eine Art der wirtschaftspolitischen Scheckbuch-Diplomatie sozusagen.



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