Ich vermute, dass die Freunde meines amerikanischen Namensvetters ihn allmählich scheel ansehen und verstohlen die Straßenseite wechseln, wenn er naht. Nein, nicht weil er eingefleischter Republikaner ist. Das sind in Amerika erstaunlich viele Leute. Wer damit ein Problem hat, ist wohl sowieso nicht sein Freund. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand Lust hat, mit ihm ständig diese komischen Sendungen im Fernsehen anzukucken.
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Archive für September, 2008
In dem Spiel „Ich-habe-was-was-du-nicht-hast“ liegt John McCain zumindest für kurze Zeit vorn. Er hat eine Frau. Eben noch war sie eine unbekannte Gouverneurin von Alaska, jetzt will Sarah „Wenn-es-sein-muss-erklären-wir-eben-Russland-den-Krieg“ Palin von Hillary-Clinton-Anhängerinnen gewählt werden. Die Gemeinsamkeiten sind ja auch wahrhaft bestechend. weiter …
Nach heftigen Protesten hat die Deutsche Bahn den sogenannten Bedienzuschlag wieder zurückgenommen. Unter strenger Geheimhaltung lässt Hartmut Mehdorn aber stattdessen andere Sonderzuschläge entwickeln, durch die seine Welteroberungspläne finanziert werden sollen. ecolot.de enthüllt die geheimen Pläne des Bahnchefs.
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Bis vor kurzem war der Fußball in Deutschland Volkssport Nummer Eins. Doch in den vergangenen Wochen hat eine andere Sportart das Balltreten abgelöst: das Armentreten, neudeutsch auch Bedürftigen-Bashing. Medienschaffende und Minister, Programmgestalter und Professoren frönen fröhlich dem Motto: “Hau den Hartz-IV-Empfänger!” Und verschaffen sich damit ein wenig Ablenkung von den wirklichen Problemen.
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Letzte Woche hat Sarah Palin bekanntermaßen John McCain als ihren Kandidaten für die Präsidentenwahl in den USA ausgerufen. Politisch ergibt das ungefähr so viel Sinn, als würde Andrea Ypsilanti plötzlich mit Roland Koch koalieren, nur mit umgekehrten Vorzeichen, aber gut.
ecolot.de stellt börsentäglich für handelsblatt.com eine internationale Presseschau zusammen, die dort gegen 11 Uhr und nachmittags auf ecolot.de veröffentlicht wird. Heute: Die internationale Wirtschaftspresse fragt ich nach der Nominierungsrede von John McCain, wer eigentlich die Oppositionspartei ist und ob dieser mit martialischen Tugenden eine Nation führen könne. Der Focus verteidigt die Forderung der IG Metall nach acht Prozent mehr Gehalt. The Daily Star aus dem Libanon kritisiert Italiens neuen Kolonialismus. Die Times of India schickt ein Plädoyer für Tatas Billigauto Nano. Fundstück: Lieferboykott der Ex-Genossen trifft die Russen. weiter …
Wie garstig die Zeitungen in den letzten Tagen über John McCains running maid Sarah Palin geschrieben haben. Wegen ihrer schwangeren Tochter sei sie ein Sicherheitsrisiko für seine Kampagne und politisch erfahren wie eine Alaska-Wildgans. Das sieht John natürlich ganz anders. Wenn man seine Mails liest, hat man den Eindruck, dass seine Vizepräsidentin in spe mindestens auf dem Wasser gehen und es außerdem in Wein verwandeln kann. Und den Wein dann in Erdöl.
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ecolot.de stellt börsentäglich für handelsblatt.com eine internationale Presseschau zusammen, die dort gegen 11 Uhr und nachmittags auf ecolot.de veröffentlicht wird. Heute: Die internationale Wirtschaftspresse untersucht die Spätfolgen der weltweiten Finanzkrise. Die Wiener Zeitung glaubt, dass die Lufthansa beim Ringen um die AUA bessere Karten als Air France habe. Vedomsoti hält ein Ende des Aktionärsstreits bei der britisch-russischen Ölgesellschaft TNK-BP für möglich. Die Washington Post ist gegen Staatskredite für US-Autobauer. Fundstück: Muschelhändler im Bürgerkrieg.
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Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik hat sich eine Partei mit derart wilder Entschlossenheit selber zugrunde gerichtet wie derzeit die SPD. Jetzt deutet alles darauf hin, dass sie den Schröder-Lehrling und -Fan Frank-Walter Steinmeier zum Kanzlerkandidaten küren – und damit ihre gescheiterte Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik bekräftigen wird.
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ecolot.de stellt börsentäglich für handelsblatt.com eine internationale Presseschau zusammen, die dort gegen 11 Uhr und nachmittags auf ecolot.de veröffentlicht wird. Heute: Die internationale Wirtschaftspresse kommentiert den von Google eröffneten Krieg der Browser. Das Manager Magazin analysiert die Krise bei Arcandor. Laut Les Echos blüht Alcatel-Lucent das gleiche Schicksal wie EADS. Gazeta.ru fürchtet keine weitere Abkühlung der europäisch-russischen Beziehungen. Fundstück: Japanische Firmenkrieger im Doping-Sumpf. weiter …



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