Archive für März, 2009

GM/Chrysler: Der Supercrash in Zeitlupe

Die internationale Wirtschaftspresse kommentiert die jüngste Entscheidung der US-Regierung zu Rettungsmaßnahmen für General Motors und Chrysler. Les Echos erklärt, wie Italien der Krise trotzt. Die WirtschaftsWoche kommentiert den Rücktritt von Deutsche Bahn-Chef Hartmut Mehdorn. Die Economic Times macht zaghafte Zeichen der Wiederbelebung aus. Fundstück: Madonna sieht alt aus. weiter …

China und das Dollar-Dilemma

Die internationale Wirtschaftspresse diskutiert Chinas Vorschlag, vom Dollar als globale Reservewährung abzurücken. Die Financial Times hat am Vorabend zum G20-Gipfel in London den US-Präsidenten Barack Obama interviewt. Laut Vedomosti hat sich Gazprom die Erdgasvorkommen Aserbaidschans vor den Europäern gesichert. Fundstück: Das passende Baby zum BILLY-Regal. weiter …

Poliklick: Die Verprellung der Welt

Die Schweizer sind kollektiv entrüstet. Peer Steinbrück hat sie mit “Indianern” verglichen, denen man zur Not “die Kavallerie” schicken könne und mit der “Peitsche” gedroht. Franz Müntefering davon gesprochen, dass man dort “früher Soldaten hingeschickt hätte”. Und da war es wieder: dieses Bedürfnis, sich mit einem Megafon ins Berliner Regierungsviertel  zu stellen und hineinzufragen: “HALLO, GEHT’S NOCH?”
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Regulierung: Komplexität erzeugt Konfusion

Die internationale Wirtschaftspresse zweifelt an den Plänen der USA zur stärkeren Regulierung der Finanzmärkte. Vedomosti hält eine neue internationale Reservewährung für utopisch. Der Economist fordert von den G20 eine Offensive gegen Protektionismus. Die Börsen-Zeitung misstraut den Frühlingsgefühlen an der Börse. Fundstück: Keine Prämie für verschrottete Rentner. weiter …

„Der Markt hat Angst vor der Erholung“

Die internationale Wirtschaftspresse hinterfragt die Bärenrally der vergangenen zwei Wochen und zieht ein beunruhigendes Fazit. Die New York Times will die G20 zum Kampf gegen Protektionismus verpflichten. Les Echos fordert eine Abkehr vom Sündenbock-Diskurs in Frankreich. Fundstück: Böser Brief zum AIG-Abschied. weiter …

„Kein Unterschied zwischen realer und Online-Welt“

Die Kinder einer neuen Generation, die sich ein Leben ohne Google nicht vorstellen kann, sind nun volljährig: die ersten „Digital Natives“, deren Mediengewohnheiten unsere Wirtschaft, unsere Kultur und unser Familienleben tiefgreifend verändern. Der Schweizer Universitätsprofessor Urs Gasser hat die „Digital Natives“ zusammen mit John Palfrey in einem Buch porträtiert. Und skizziert im Interview mit ecolot.de die neue digitale Generation und die Auswirkungen auf Identität und Urheberrecht.

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Staatsfonds – die neue Klasse der Mächtigen

Die internationale Wirtschaftspresse beleuchtet mögliche Konsequenzen aus dem Einstieg des Emirats Abu Dhabi bei Daimler.  Economist und Challenges kommentieren die Ankunft des billigsten Autos der Welt: der Nano von Tata. Kommersant vermutet, dass Ungarns Ex-Premier Gyurcsany zu Gazprom wechselt. Fundstück: Entsorgen Sie einfach mit Ihrem guten Namen! weiter …

Nur flink ‘nen Link: Kotztüten online

Letzte Woche in der “Zeit” gesehen: Ein Interview mit Georg Jablonowski, seines Zeichens Dachdeckermeister, passionierter Flugzeug-Kotztüten-Sammler und Betreiber der Website kotztueten-museum.de. Eines seiner hübschesten Stücke ist übrigens ein papierner Flugbegleiter des Billigfliegers Hapag-Lloyd Express mit dem Aufdruck: “Vielen Dank für Ihre Kritik”. Interessant zu wissen wäre, ob das Unternehmen den Tüteninhalt im Rahmen seines Beschwerdemanagements jeweils genauer analysieren lässt.

„Geithners Zombie-Ideen haben gesiegt“

Die internationale Wirtschaftspresse zeigt sich vom neuen Bankenrettungsplan von US-Finanzminister Timothy Geithner mehr als enttäuscht. Die Financial Times ruft Norwegen als „neue Schweiz“ aus. L’Expansion berichtet über Frankreichs Boni-Skandal. Vedomosti vermeldet düstere Aussichten bei Gazprom. Fundstück: Teure Spielzeuge unterm Hammer. weiter …

Poliklick: Eine Sau namens Nichtwahl

Wir Journalisten haben’s auch nicht leicht. Besonders die ehrgeizigen Spitzenkräfte unserer Profession, die sich immer wieder durch möglichst intelligente Bücher mit steilen Thesen profilieren wollen. Wie zum Beispiel der  Washingtoner “Spiegel”-Korrespondent Gabor Steingart mit seinem neuen Opus “Die Machtfrage – Ansichten eines Nichtwählers” (erschienen im Piper Verlag).
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