Die Süddeutsche berichtet lang und breit über den Zorn von Til Schweiger: Der Schauspieler und Produzent ärgert sich so maßlos darüber, dass sein Film „Keinohrhasen“ nicht für den Bundesfilmpreis nominiert worden ist, dass er selbst einen neuen Filmpreis ins Leben rufen will. Der eilige Leser denkt nur: „Wie peinlich ist das denn?“ Aber das ist voreilig: Gerade Manager und solche, die es einmal waren, sollten sich an Schweiger ein Beispiel nehmen.
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Einen der merkwürdigsten Kommentare zum aktuellen Wirtschaftsgeschehen hat diese Woche Springer-Chef Mathias Döpfner in einem unglaublich langen Interview in der Zeit abgeliefert. Dass der Herr der Bild-Zeitung ein merkwürdiges Welt/Bild haben müsse, ahnte man ja immer schon. Was es aber dann im Zeit-Interview zu lesen gab, war in seiner Verschrobenheit dann doch bemerkenswert.
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Klaus Zumwinkel hat’s voll erwischt: Bis Mittwoch ein hochangesehener Manager, am Donnerstag vor laufenden Kameras von der Polizei abgeholt, am Freitag Job und Ehren los. Die FTD fühlt sich an die lange Latte der jüngsten Manager-Skandale erinnert und die Zeit meint: “Der Fall Zumwinkel erregt uns, weil es einen Menschen in einer herausragenden Position trifft.” Ist er also ein weiteres moralisches Lehrstück über die Geldsäcke, die den Hals nicht voll genug kriegen? Wirtschaftswache nennt fünf Gründe, warum das allenfalls die halbe Wahrheit ist:
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Woran sieht man, dass die CSU eine frauenfeindliche Partei ist? Als Gabriele Pauli vergangene Woche öffentlich Unsinn erzählte, legte der Noch-Vorsitzende Edmund Stoiber ihr den Parteiaustritt nahe. Von einer vergleichbaren Aufforderung an Wirtschaftsminister Michael Glos ist nichts bekannt – was eigentlich nicht nachvollziehbar ist. weiter …
Wer in seiner Kindheit die TV-Serie “Neues aus Uhlenbusch” verfolgt hat, erinnert sich an den Briefträger Heini, der die gute Seele des kleinen Dorfes war. Wenn es nach den Kommentatoren in der Wirtschaftspresse ginge, wäre Heini in einer Fortsetzung der Serie eher eine Art Dorfdepp: Der arme Trottel, der bei Wind und Wetter die Post bringt, obwohl er von seinem Hungerlohn nicht einmal leben kann.
Zu der Nachricht, dass die Große Koalition sich für einen Mindestlohn im Postsektor einsetzen will, ätzte etwa der anonyme Leitartikler der Financial Times Deutschland: weiter …
Die meisten Leute wissen heute gar nicht mehr, dass man den Donnerstag vor Karfreitag traditionell “Gründonnerstag” nennt. Die Mitarbeiter des Versicherungsriesen Axa dürfte dieser Tag aber ohnehin eher als “Schwarzer Donnerstag” in Erinnerung bleiben. Die Zeitungen melden, dass der Konzern 1200 Stellen abbauen will – über 10% seiner Belegschaft. weiter …



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