Archiv für 'Grand Old Party'

John and me: Joe der Plumpe

John schreibt wieder. Als ich gestern aus dem Urlaub wiederkam, fand ich in meinem Postfach ungefähr 783,5 Mails von den US-Republikanern, viele von ihnen erkennbar wochenalt. Scheinbar hatte John mitten in der heißen Wahlkampfphase Serverprobleme. Auch nicht schlecht. Echt schlecht ist dagegen seine letzte Kampagnenidee, die er um “Joe the Plumber” gestrickt hat. Sie macht deutlich, dass die alles entscheidende Frage am kommenden Dienstag nur lautet: Wie doof sind die Amis eigentlich?
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John and me: M und M

John schreibt mir nicht mehr. Wahrscheinlich hat er gemerkt, dass die Mail-Adresse gar nicht dem treuen Republikaner aus Duluth (Georgia) gehört, sondern einem deutschen Namensvetter, der freche Kolumnen schreibt. “Damn, Germany ist nicht einmal ein fucking swing state!”, hat er gedacht und mich aus der Mailing-Liste geworfen. Aber es gibt ja genug in den Medien zu lesen. Heute zum Beispiel hier auf Spiegel Online, dass John McCain jetzt “Freiheit statt Sozialismus” als Wahlkampfthema entdeckt hat. Teufel noch eins!, was für ein Schachzug!

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John and me: Grand Old Paralleluniversum

Der englische Guardian hat die Finanzkrise jetzt als “wirtschaftliches 9/11″ bezeichnet. Man sollte also meinen, der drohende Zusammenbruch des US-Finanzsystems sei ein überragend wichtiges Thema. Wenn ich ein Unterstützer der US-Republikaner wäre, kämen mir allmählich Zweifel: Viel schlimmer findet die Grand Old Party offenbar Jane Fonda.
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John and me: War was?

John McCain will den Präsidentschaftswahlkampf aussetzen: Das US-Finanzsystem droht zusammenzubrechen – mit unabsehbaren Folgen für die Weltwirtschaft. Auch McCains Wahlkampfteam ist ganz krank vor Sorge. Aber nicht deshalb.
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John and me: Debatte statt Dosenbier

Ich vermute, dass die Freunde meines amerikanischen Namensvetters ihn allmählich scheel ansehen und verstohlen die Straßenseite wechseln, wenn er naht. Nein, nicht weil er eingefleischter Republikaner ist. Das sind in Amerika erstaunlich viele Leute. Wer damit ein Problem hat, ist wohl sowieso nicht sein Freund. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand Lust hat, mit ihm ständig diese komischen Sendungen im Fernsehen anzukucken.
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andreAnsicht: Party Mix (St. Paul Special)

Letzte Woche hat Sarah Palin bekanntermaßen John McCain als ihren Kandidaten für die Präsidentenwahl in den USA ausgerufen. Politisch ergibt das ungefähr so viel Sinn, als würde Andrea Ypsilanti plötzlich mit Roland Koch koalieren, nur mit umgekehrten Vorzeichen, aber gut.

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John and me: Habemus Palin!

Wie garstig die Zeitungen in den letzten Tagen über John McCains running maid Sarah Palin geschrieben haben. Wegen ihrer schwangeren Tochter sei sie ein Sicherheitsrisiko für seine Kampagne und politisch erfahren wie eine Alaska-Wildgans. Das sieht John natürlich ganz anders. Wenn man seine Mails liest, hat man den Eindruck, dass seine Vizepräsidentin in spe mindestens auf dem Wasser gehen und es außerdem in Wein verwandeln kann. Und den Wein dann in Erdöl.
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John and me: Im Team

Seit dem Beginn des Parteitags der Demokraten am Montag werde ich von John McCain und seinem Team regelrecht mit Mails bombardiert. Meistens versuchen sie darin mehr oder weniger fantasievoll, mir Geld aus der Tasche zu ziehen. Den bisher putzigsten Versuch unternahm heute Campaign Manager Rick Davis.
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John and me: Energie!

cole_tom.jpgDiese Republikaner! Erst melden sie sich jahrelang nicht und plötzlich kriege ich ständig Mails von ihnen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass sie derzeit total aufgewühlt sind wegen des Gesetzes über Ölbohrungen vor der Küste. Heute zum Beispiel bekam ich eine aufgeregte Nachricht von Tom Cole, dem Chairman des National Republican Congress Commitee.
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