Banker haben zur Zeit keinen besonders guten Ruf. Zu den Pogromen, die der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff befürchtet (hier der Link zur Nachricht auf Spiegel Online) ist es zwar bisher nicht gekommen. Aber die Zunft der Zasterzähler sollte dringend etwas für ihr Image tun. Zum Beispiel keine Interviews mehr geben. Denn fast immer, wenn dieser Tage ein Spitzenbanker ein Mikrofon hingehalten bekommt, sagt er etwas Dummes hinein – wie jetzt wieder Ex-Commerzbank-Chef Klaus-Peter Müller.
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Archiv für 'Lehman Brothers'
Ganz Deutschland fragt sich ungläubig, warum die halbstaatliche KfW der insolventen Investmentbank Lehman Brothers über 300 Mio Euro hinterhergeworfen hat. Dabei ist die Sache doch sonnenklar: Die KfW-Mäuse waren Deutschlands bescheidener Solidaritätsbeitrag zur Rettung der US-Finanzbranche – eine Art der wirtschaftspolitischen Scheckbuch-Diplomatie sozusagen.



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