Archiv für 'SPD'

Poliklick: …und das ist auch schlecht so

Der SPD geht’s schlecht – so schlecht, dass bereits darüber spekuliert wird, wer Frank (formerly known as Frank-Walter) Steinmeier nach der absehbaren Niederlage bei der Bundestagswahl als Kanzlerkandidat folgen wird. Dass dabei oft der Name Klaus Wowereit genannt wird, zeigt, wie schlecht es um die Partei wirklich steht.
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Poliklick: Müntefering, Macht und Mist

“Opposition ist Mist”, hat Franz Müntefering einmal gesagt. Jetzt steuert die SPD zielstrebig auf eben diesen Mist zu. Auf sueddeutsche.de beschreibt Dieter Degler eindrucksvoll die Dramaturgie ihres wahrscheinlichen Machtverlustes im Superwahljahr 2009. Liegt für die Sozialdemokraten darin vielleicht sogar eine Chance? Zweifel sind angebracht.
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Poliklick: Spitze, Genosse!

Der Rentner verlässt das sinkende Schiff. Einen schöneren Anlass hätte sich ecolot.de-Redakteur David Wengenroth für den Start der neuen politischen Kolumne Poliklick nicht wünschen können. Mit seinem Parteiaustritt ist Wolfgang Clement der zweitbeste Witz seiner politischen Karriere gelungen. Gleichzeitig hat der ehemalige “Superminister und Reservekanzler” (das war der beste Witz) damit einen der größten Fehler seiner Ex-Partei korrigiert. Jetzt steht ihm eine große Karriere als B-Promi bevor.
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Wirtschaftswache: Sozialpolitisches Dada

Manchmal überkommt einen beim Lesen eines Artikels das spontane Bedürfnis, schulpflichtige Kinder zu sich zu rufen, um sie an dem historischen Moment teilhaben zu lassen. So wie bei der Lektüre des SZ-Artikels über die jüngsten Ausfälle des Berliner Finanzsenators Thilo Sarrazin. Seht euch das genau an, Kinder!, möchte man sagen, soviel Unsinn auf einmal werdet ihr zu euren Lebzeiten vielleicht nie wieder zu lesen bekommen.
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Wirtschaftswache: “Ich sehe noch keine Rezession”

Banker haben zur Zeit keinen besonders guten Ruf. Zu den Pogromen, die der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff befürchtet (hier der Link zur Nachricht auf Spiegel Online) ist es zwar bisher nicht gekommen. Aber die Zunft der Zasterzähler sollte dringend etwas für ihr Image tun. Zum Beispiel keine Interviews mehr geben. Denn fast immer, wenn dieser Tage ein Spitzenbanker ein Mikrofon hingehalten bekommt, sagt er etwas Dummes hinein – wie jetzt wieder Ex-Commerzbank-Chef Klaus-Peter Müller.
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andreAnsicht: Die schärfsten Elche

Andrea Ypsilanti ist nicht gescheitert, weil sie eine Frau ist. Auch Sarah Palin ist nicht gescheitert, weil sie eine Frau ist. Im Gegenteil: Dass sie Frauen sind, sah bei beiden zunächst nach einem Vorteil aus. Durchsetzen konnten sie sich trotzdem nicht, natürlich aus ganz unterschiedlichen Gründen. Sarah Palin vertritt eine reaktionäre Politik und fiel vor allem durch außerordentlich naive Äußerungen auf, auch wenn sie sich auf die Elchjagd versteht. Andrea Ypsilanti auf der anderen Seite vertritt eine Politik, die der Wirtschaftslobby in Hessen unbequem geworden wäre.

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Wirtschaftswache: Viel Spaß, Herr Steinmeier

Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik hat sich eine Partei mit derart wilder Entschlossenheit selber zugrunde gerichtet wie derzeit die SPD. Jetzt deutet alles darauf hin, dass sie den Schröder-Lehrling und -Fan Frank-Walter Steinmeier zum Kanzlerkandidaten küren – und damit ihre gescheiterte Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik bekräftigen wird.
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Internationale Wirtschaftsnachrichten